„Wer schon auf dem Meeresgrund war, fürchtet sich nicht mehr vor Pfützen.“
Wenn Sie sich häufig Sorgen machen, dann probieren Sie doch einmal folgenden Trick:
Stellen Sie sich einfach vor, Ihr Vorhaben sei gescheitert oder Ihre Lebenssituation hätte sich dramatisch verschlechtert und es wäre das Schlimmste passiert, was je passieren kann – auf Englisch nennt man das den „worst case“.
Malen Sie sich diese negative Situation so realistisch wie möglich aus. Sie können auch etwas übertreiben, aber gehen Sie ganz ins Detail und sehen Sie sich wirklich am Boden zerstört.
Sie werden feststellen, dass das Schlimmste oft gar nicht so schlimm ist.
Und dann akzeptieren Sie einfach dieses Schlimmste und richten Sie ab sofort Ihre Aufmerksamkeit voll auf die positive Lösung. Sie brauchen sich ja jetzt keine Sorgen mehr zu machen, Sie wissen ja was im schlimmsten Fall auf Sie zukommen kann und das haben Sie ja bereits akzeptiert.
Mein Tipp: Sorg
Sind Sie ein guter Erzieher?
Egal ob als Elternteil, als Onkel oder Tante, als Lehrer, als Vorgesetzter oder einfach als Vorbild.
Irgendwie fungiert jeder von uns als Erzieher. Erziehen erinnert aber an „ziehen“. Und haben Sie schon mal einen Gärtner gesehen, der in seinem Garten an seinen Pflanzen zieht, damit sie schneller wachsen?
Leider tun wir Menschen das mit unseren Mitmenschen aber sehr oft. Das einzige, was wirklich sinnvoll ist, ist, dass wir wie bei den Pflanzen unseren Mitmenschen ein Umfeld schaffen, in dem sie sich nach ihrer Art frei entwickeln und entfalten können.
Seien wir also weniger Erzieher als vielmehr Pfleger.
Mein Tipp: Pflege deine Mitmenschen!
Können Sie sich mitunter nur schwer entscheiden?
Mir hilft in solchen Situationen oft folgender Trick.
Ich nehme mir ein Blatt Papier und teile es durch einen senkrechten Strich in der Mitte in zwei Teile. Links schreibe ich oben „Vorteile“ und rechts oben „Nachteile“ hin.
Nun liste ich alle Vorteile auf, die es hätte, wenn ich diese ganz bestimmte Sache tun würde und rechts liste ich alle möglichen Nachteile auf, die mir entstehen könnten.
Eine solche schriftliche Übersicht hilft mir die positiven und negativen Seiten einer Entscheidung klar zu sehen und gibt mir eine sichere Grundlage für meine Entscheidung. Ich habe „objektive“ Kriterien, die mir auch in Zukunft helfen, zu meiner einmal getroffenen Entscheidung zu stehen.
Mein Tipp: Entscheide dich nach „pro“ und „contra“!
Können Sie sich gut Namen merken?
Der Name ist einer der ersten Worte, die ein Mensch hört und somit für ihn eines der wichtigsten Worte.
Wenn Sie nun neue Menschen kennen lernen und sich deren Namen nicht merken können, wird das einen sehr negativen Einfluss auf diese Beziehung haben. Dabei gibt es ganz einfache Tricks, die man anwenden kann, um sich einen Namen zu merken.
Arbeiten Sie mit inneren Bildern. Sehen Sie diesen neuen Menschen vor Ihrem geistigen Auge mit einem anderen Menschen, der den gleichen Namen hat. Oder vielleicht lässt sich sein Name in einen Beruf umwandeln, wie Müller oder Schmidt – wie Schmied, oder Sie zerlegen den Namen einfach in Einzelteile und bauen sich daraus ein Bild.
Jedes Bild, das wir im Kopf haben, bleibt viel länger im Gedächtnis erhalten, als gesprochene Worte.
Mein Tipp: Merke dir Namen in Bildern!
Kennen Sie „sich-selbst-erfüllende Prophezeiungen“?
Also Vorhersagen, die wir über uns oder unser Leben treffen und die sich dann quasi ganz alleine, wie von selbst, erfüllen.
Das hängt daran, dass wir eine ganz bestimmte Einstellung über uns und unsere Zukunft haben. Und unbewusst, ohne dass wir uns darüber im Klaren sind, richten wir unsere Entscheidungen und Handlungen genau nach diesen Vorhersagen. Und langsam aber sicher wird dann dieses Verhalten dazu führen, dass wir tatsächlich diese Zukunft bekommen.
Wir entscheiden ja immer nach unseren Glaubenssätzen über uns und unser Leben. Egal, ob diese nun positiv oder negativ sind.
Wir haben unsere Zukunft also nicht vorausgesehen, wir haben sie verursacht.
Deshalb mein Tipp: Erwarte das Beste!



